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Aktuelles

Wissenswertes rund um Klinik-MVZ

Betriebsvergleich „Klinik-MVZ 2013“: Erfolgsfaktoren für wirtschaftlichen Betrieb

Veröffentlicht am 20. Oktober 2014

Der Statis e.V. hat den „Betriebsvergleich Klinik-MVZ 2013“ für seine Mitglieder fertig gestellt. Die darin enthaltenen Klinik-MVZ haben eine Durchschnittsgröße von 8,5 Zulassungen. Ein positives Betriebsergebnis wird dabei von 70% der MVZ erzielt. Im Mittel (Median) liegt der jährliche Überschuss bei 1,42% vom Umsatz. Die Streuung ist jedoch groß: So verbleiben in einzelnen MVZ bis zu 15% des Umsatzes als Betriebsgewinn. Andere Häuser verbuchen Verluste von 20% des Umsatzes oder darüber. (mehr …)

Besondere Wachstumsmöglichkeiten für neu gegründete MVZ

Veröffentlicht am 23. September 2014

Die meisten KVen räumen niedergelassenen Existenzgründern (Praxisneugründung oder Praxisübernahme) in den ersten Jahren der Niederlassung besondere Wachstumsmöglichkeiten ein. Ohne die in vielen KVen geltende einjährige Verzögerung erhalten „Jungpraxen“ für zusätzliche Behandlungsfälle noch im selben Quartal eine Budgeterhöhung. Dies gilt in der Regel zumindest bis zum Erreichen des Fachgruppendurchschnittes. Für Übernehmer einer unterdurchschnittlich kleinen Praxis oder Neugründer stellt dieses Privileg einen wichtigen wirtschaftlichen Vorteil dar. (mehr …)

Fortbildungspflicht: Empfindliche Honorar-Einbußen drohen

Veröffentlicht am 14. August 2014

Kommen angestellte MVZ-Ärzte ihrer Fortbildungspflicht nicht nach, kürzt die KV das Honorar des gesamten MVZ. Bei einigen größeren Einrichtungen hat dies bereits zu 6stelligen €-Honorareinbußen geführt. Hintergrund ist die Fortbildungspflicht gemäß § 95d Abs. 5 SGB V. Innerhalb von jeweils 5 Jahren muss jeder Arzt 250 Fortbildungspunkte sammeln und nachweisen. Wird diese Fortbildungspflicht von einem Arzt nicht erfüllt, ist die KV verpflichtet, das Honorar zu kürzen. Die Kürzung beträgt in den ersten 4 Quartalen der Nichterfüllung der Fortbildungspflicht 10% des Honorars, danach sogar 25 %. (mehr …)

Eintragung eines MVZ in die Warteliste im Rahmen eines Nachbesetzungsverfahrens

Veröffentlicht am 23. Juli 2014

Immer häufiger bewerben sich Medizinische Versorgungszentren (MVZ) auf einen ausgeschriebenen Vertragsarztsitz, um die vertragsärztliche Tätigkeit des Abgebers durch einen angestellten Arzt in dem MVZ weiterzuführen. Gem. § 103 Abs. 5 S.3 SGB V ist bei der Auswahl der Bewerber für die Übernahme einer Vertragsarztpraxis (auch) die Dauer der Eintragung in die Warteliste zu berücksichtigen. (mehr …)

Plausibilitätskontrollen bei angestellten MVZ-Ärzten

Veröffentlicht am 5. Juni 2014

Der Fall: Ein MVZ in der Rechtsform einer GmbH stand zum Verkauf. Im MVZ waren Haus- und Kinderärzte angestellt, meist halbtags. Ein Interessent wollte die vertragsarztrechtliche Zulassungs- und Genehmigungssituation einsehen. Er ließ sich daher die Anstellungsgenehmigungen des Zulassungsausschusses und die Arbeitsverträge mit den halbtags angestellten Ärzten sowie die mittels Praxis-EDV erstellten Tages- und Quartalsprofile vorlegen. (mehr …)

Anforderungen an D-Arzt-Status

Veröffentlicht am 14. Mai 2014

Die Berufsgenossenschaften fordern von einem D-Arzt eine Bereitschaftszeit von 50 h pro Woche. Dies ist für einen angestellten Unfallchirurgen, sofern er zusätzlich ambulante oder belegärztliche Operationen ausführt, in der Regel nicht darstellbar. (mehr …)

Objektive Messung der ärztlichen Leistung mit MVZ-Kennzahlen

Veröffentlicht am 22. April 2014

Eine besondere Schwierigkeit im Führungsalltag zahlreicher Klinik-MVZ besteht erfahrungsgemäß darin, die ärztliche Leistung zu quantifizieren, und damit einer Bewertung zugänglich zu machen. Nicht selten kommt es in Bewertungsgesprächen mangels objektiver Bewertungsmaßstäbe hilfsweise zu subjektiven Einschätzungen, die von den Ärzten regelmäßig zurückgewiesen werden und im schlimmsten Fall zu Verärgerung und Konfrontation führen können. (mehr …)

Plausibilitätsprüfungen: Häufig unterschätzt!

Veröffentlicht am 3. März 2014

Aufgabe der KV ist u.a. die Überprüfung der Honorar-Abrechnung von Ärzten und MVZ. Um (absichtliche oder unabsichtliche) Fehler aufzuspüren, ermittelt die KV den für die abgerechnete Leistungsmenge mutmaßlich erforderlichen ärztlichen Zeitaufwand. Grundlage hierfür sind die Zeitvorgaben für jede Leistungsziffer, die sich in Anhang 3 des EBM finden. (mehr …)

Tagesprofile als Controllinginstrument?

Veröffentlicht am 5. Februar 2014

Im Rahmen von Plausibilitätsprüfungen errechnet die KV neben den Quartalsprofilen auch sogenannte Tagesprofile. Hierbei wird für jeden Tag des Quartals die mutmaßliche ärztliche Arbeitszeit errechnet und mit einer Plausibilitäts-Grenze von 12 h / Tag (bei angestellten Ärzten häufig nur 8 h / Tag) verglichen. Überschreitet ein MVZ an drei oder mehr Tagen innerhalb eines Quartals diese Grenzen, folgen genauere Überprüfungen durch einen Plausibilitätsausschuss (s. Beitrag 1). Anders als bei den Quartalsprofilen, werden die Plausiblitäts-Grenzen bzgl. der Tagesprofile bei Teilzeit-Ärzten übrigens häufig nicht reduziert. Denn die KVen erkennen an, dass auch Teilzeit-Ärzte vielfach ganze Tage arbeiten. (mehr …)

Wirtschaftlicher Betrieb für Klinik-MVZ nicht selbstverständlich

Veröffentlicht am 13. Januar 2014

Zahlreiche Klinik-MVZ scheitern an der Aufgabe, den eigenen medizinischen Betrieb rentabel zu gestalten. Unternehmens-Begehungen fördern häufig Defizite in den folgenden typischen Bereichen zutage: (mehr …)


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